Verlässlichkeit.
Das hat zu tun mit meinem Hund vertrauen (können), aber auch mit Müssen, mit Zwang.
Bei dem Wort stemmt sich innen schon etwas dagegen, man will kein Tyranne sein, keinen Zwang ausüben.
Du hast Deinem Hund mit viel Mühe und Geduld dasjenige beigebracht was wichtig ist im täglichen Leben: Sitz, Platz, Fuss, Komm und vielleicht auch noch viel mehr - und dann tut er es nur manchmal, oder auch nur manchmal nicht.
Das ist nicht nur lästig im Zusammenleben, sondern kann viel Ärger geben und sogar lebensgefährlich sein für Deinen Hund wenn er zum Beispiel auf eine befahrene Strasse zuläuft. Wenn er etwas größer ist und jemanden anspringt kannst Du das Ordnungsamt an den Hals bekommen und kann Dein Hund schon als gefährlich eingestuft werden, bis Du das Gegenteil beweist. Wenn er an der Leine andere Hunde anpöbelt und auch noch schwarz und/oder ein Schäferhund ist, wirst Du verpöhnt und vermieden und es dauert nicht lange bevor Du eine Liste hast mit allen Hunden aus der Nachbarschaft und den Zeiten an denen die Gassi gehen und gezwungen bist Deine Spaziergänge irgendwie dazwischen zu planen. Ableinen geht nur in sorgfältig selektierten Gebieten "wo nix ist" und "nix" bedeutet dann wahlweise andere Hunde, Wild, Radfahrer oder Jogger. Wo man aber erst hinfahren müsste, wofür man dann Zeit haben müsste. Dann kommt das Schuldgefühl: man müsste ihn eigentlich mehr auslasten. Eventuell auch noch die Enttäuschung: er ist nicht so wie man sich das gewünscht hat. Er weiss, dass ich es (nicht) möchte, aber er tut es doch (nicht).
Was ist schöner, als mit einem freilaufenden Hund unterwegs sein und zuschauen wie er Spass hat. Meine Lehrmeisterin Nadin Matthews sagte "wenn Du Deinen Hund ableinst, leinst Du gleichzeitig auch Dich selbst ab" - und wie wahr ist das. Was ist schöner als mit dem an-oder abgeleinten Hund harmonisch spazieren zu gehen.
Freiheit für beide - und für beide innerhalb von Grenzen. Wir sind verantwortlich für das Definieren der Grenzen denn das kann der Hund nicht.
Das Dilemma
Du befindest Dich in einem ernsthaften Dilemma: Du willst keinen Zwang ausüben, aber Dein Hund soll, wenn es Dir wichtig ist, zuverlässig auf Dich hören.
Der Weg
Es gibt einen Weg aus dem Dilemma!
Wahrscheinlich hast Du schon mehrere Wege ausprobiert. Du hast trainiert ohne Ende und geübt, geübt, geübt. Irgendwann muss es doch sitzen. Aber immer wieder machst Du die Erfahrung, dass wenn Deinem Hund etwas echt wichtig ist, er vergessen hat was er gelernt hat.
Der Weg ist: baue Brücken für Deinen Hund!
Die Lücke und die Brücke
In der Grundschule war Rechnen am Anfang schön. Wir zählten zusammen und zogen ab und es hiess auch noch einfach so. Im Chor sagten wir das 1x1 wie eine Mantra. Dann kam mein Vater auf eine Idee: wir sollten lernen unseren Namen zu tanzen. Wir wechselten die Schule und ich hatte auf einmal Mathematikunterricht. Die Klasse hatte schon eine Weile davor angefangen mit Brüchen. Ich wurde zum lebendem Fragezeichen. Ich hatte eine ernsthafte Lücke und keine Brücke um diese zu überqueren und den Anschluss zu finden. Der Rest zog weiter, ich zog Enid Blyton aus dem Schulranzen und bildete mich damit.
Die Lücke bei Deinem Hund besteht nicht aus Übungsmangel - es hat keinen Sinn noch mehr und immer wieder das 1x1 aufzusagen. Und darum ist mehr Übung von dem was er schon weiss für ihn auch keine Brücke - Du hilfst ihm damit nicht weiter.
Die Lücke beim Hund und unser Dilemma entsteht in unserem Inneren, mit unserem Gefühl und unserem Wunsch keinen Zwang aus zu üben und kein Tyranne zu sein. Und genau hier müssen wir anfangen und unsere eigenen Gefühle und Gedanken untersuchen. Weil wir oftmals Annahmen und Erwartungen haben, die ein Hund einfach nicht wahrmachen kann. Zum Beispiel weil sie vollkommen gegensätzlich sind.
Die Arbeit
Untersuche mal -nicht mitten im Konflikt sondern in einer ruhigen Minute- was Du eigentlich unter Zwang verstehst. Ist das Kadavergehorsam? Oder Verbindlichkeit? Was bedeutet Verpflichtung? Was bedeutet es für Dich? Wie gehst Du mit Verbindlichkeiten um bei der Erziehung Deiner Kinder? Wie würdest Du reagieren wenn Dein Kind auf der Strasse Leute anpöbelt oder sogar mit Steinen wirft? Später als abgemacht nach Hause kommt? Bei einem gemeinsamen Einkauf in der Stadt ohne zu fragen abhaut, Dich stehen lässt und sich mit seinen Leuten auf der Kirmis trifft? Siehst Du das auch als unerwünschten Zwang? Solche Reflexionen ins eigene Innere sind manchmal nicht einfach, aber führen Dich weiter. Führen Dich zu Einsichten und auf einmal machts wieder Spass. Und merkst Du, dass das mühsame, frustrierende Üben der gleichen Sachen sich erledigt hat. In Luft aufgelöst, überflüssig.
Lehrer und Schüler
Auch mit Hunden kann man zu Abmachungen kommen. Das ist was ganz anderes als trainieren und üben. In unserer Hundeschule liegt genau in diesem Gebiet der Schwerpunkt. Wie stehen wir zusammen? Wie und wo entstehen ungeschriebene Regeln? Wie sprechen wir miteinander und was sagen wir dann eigentlich zueinander? Und vor allem: wie baue ich Brücken für meinen Hund. Denn auch das Lernen vom Eingehen von Verbindlichkeiten muss aufgebaut werden. Von ganz klein ("wenn ich mit Dir spreche kann es nicht sein, dass Du mich ignorierst", bis ganz gross "da läuft der Hase aber der ist nicht von uns" oder "da läuft Digger und ja, das darf der" und "wenn wir zusammen unterwegs sind, lassen wir einander nicht einfach im Stich".
Wenn ich das nicht mache, mein Hund noch keine Ahnung hat was Verbindlichkeit bedeutet und doch erwarte, dass er "hört" wenn es drauf ankommt, gebe ich ihm Recht wenn er abhakt. Seine Enid Blyton hat er schliesslich immer bei sich und für die Brücke braucht er einen guten Lehrer - Dich!
zaterdag 17 september 2011
vrijdag 22 april 2011
Zomervakantie NL
Attentie:
Kaarthouders moeten NU reserveren om zeker te zijn voor een plek in de zomervakantie!!!!!
Kaarthouders moeten NU reserveren om zeker te zijn voor een plek in de zomervakantie!!!!!
vrijdag 15 april 2011
Online buchen für die Hundepension!
Ab sofort ist es möglich online für die Hundepension zu reservieren. Die Online-Formulare findet man unter "Reservieren" auf der Homepage!
woensdag 13 april 2011
Update Workshop Longieren mit Hund
Die Plätze für Mensch-Hund Teams sind ausgebucht. Für Zuschauer gibt es noch freie Plätze!
Update 23.4.2011: noch 6 Zuschauerplätze frei
Update 23.4.2011: noch 6 Zuschauerplätze frei
dinsdag 12 april 2011
WORKSHOP LONGIEREN MIT HUND
WORKSHOP LONGIEREN MIT HUND
mit Sami El Ayachi
am 25. und 26. Juni 2011
Nähe durch Distanz und Freiheit durch Verlässlichkeit sind die Grundpfeiler der
Ausbildungsphilosophie von Sami El Ayachi. Beides ist durch das Longieren mit Hund
erreichbar.
Das Longiertraining ist eine einzigartige Möglichkeit, die Bindung und Kommunikation
zwischen Hund und Mensch herzustellen, zu verbessern und zu festigen.
In diesem Workshop lernt der Mensch u.a.:
- seinen Körper bewusster zu bewegen,
- die Wirkung seiner Körpersprache auf den Hund zu verstehen,
- seine Körpersprache zur Kommunikation mit dem Hund zu nutzen,
- die Bindung zum Hund zu verbessern,
- seinen Hund durch die menschliche Körpersprache zu leiten,
- dem Hund Grenzen und Tabuzonen zu setzen und
- die Körpersprache des Hundes zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen.
In diesem Workshop lernt der Hund u.a.:
- den Menschen und seine Körpersprache zu verstehen,
- auf seinen Menschen und dessen Körpersprache zu achten,
- dem Menschen zu vertrauen,
- die Bindung zum Menschen zuzulassen,
- sich vom Menschen leiten zu lassen und
- Grenzen und Tabuzonen zu akzeptieren.
Sami El Ayachi ist Rechtsanwalt und Verhaltensberater für Hunde. Seit Jahren beschäftigt er sich
mit dem Longiertraining und hat diese Form der Kommunikation mit Hunden immer weiter
individualisiert und entwickelt. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist
es ihm gelungen, dass das Training ohne Motivationshilfen durchgeführt werden kann. Die
Motivation für den Hund ist am Ende der Mensch!
Sami El Ayachi ist für den Bereich Longieren mit Hund empfohlener Partner und Teammitglied
von www.dogument.de (Nadin Matthews).
Ort: Gelände De Hondenhut, Hülmer Deich 98, 47574 Goch
Zeit: an beiden Tagen 10.00 bis 17.00 Uhr.
Kosten: € 190.- pro Mensch/Hund Team (maximal 8 Teams)
€ 80.- pro zuschauende Teilnehmer (maximal 15 Zuschauer)
Anmeldung: 0173-5323473 oder info@hondenhut.de
mit Sami El Ayachi
am 25. und 26. Juni 2011
Nähe durch Distanz und Freiheit durch Verlässlichkeit sind die Grundpfeiler der
Ausbildungsphilosophie von Sami El Ayachi. Beides ist durch das Longieren mit Hund
erreichbar.
Das Longiertraining ist eine einzigartige Möglichkeit, die Bindung und Kommunikation
zwischen Hund und Mensch herzustellen, zu verbessern und zu festigen.
In diesem Workshop lernt der Mensch u.a.:
- seinen Körper bewusster zu bewegen,
- die Wirkung seiner Körpersprache auf den Hund zu verstehen,
- seine Körpersprache zur Kommunikation mit dem Hund zu nutzen,
- die Bindung zum Hund zu verbessern,
- seinen Hund durch die menschliche Körpersprache zu leiten,
- dem Hund Grenzen und Tabuzonen zu setzen und
- die Körpersprache des Hundes zu erkennen, zu verstehen und zu nutzen.
In diesem Workshop lernt der Hund u.a.:
- den Menschen und seine Körpersprache zu verstehen,
- auf seinen Menschen und dessen Körpersprache zu achten,
- dem Menschen zu vertrauen,
- die Bindung zum Menschen zuzulassen,
- sich vom Menschen leiten zu lassen und
- Grenzen und Tabuzonen zu akzeptieren.
Sami El Ayachi ist Rechtsanwalt und Verhaltensberater für Hunde. Seit Jahren beschäftigt er sich
mit dem Longiertraining und hat diese Form der Kommunikation mit Hunden immer weiter
individualisiert und entwickelt. Durch die gezielte Schulung der menschlichen Körpersprache ist
es ihm gelungen, dass das Training ohne Motivationshilfen durchgeführt werden kann. Die
Motivation für den Hund ist am Ende der Mensch!
Sami El Ayachi ist für den Bereich Longieren mit Hund empfohlener Partner und Teammitglied
von www.dogument.de (Nadin Matthews).
Ort: Gelände De Hondenhut, Hülmer Deich 98, 47574 Goch
Zeit: an beiden Tagen 10.00 bis 17.00 Uhr.
Kosten: € 190.- pro Mensch/Hund Team (maximal 8 Teams)
€ 80.- pro zuschauende Teilnehmer (maximal 15 Zuschauer)
Anmeldung: 0173-5323473 oder info@hondenhut.de
dinsdag 2 november 2010
maandag 1 november 2010
zondag 31 oktober 2010
vrijdag 29 oktober 2010
donderdag 28 oktober 2010
dinsdag 27 juli 2010
Merkwürdige Sachen...
Letzte Woche erzählte eine Kundin, bei einem Frisör in der Umgebung wurde erzählt, dass ein ehemaliger Mitarbeiter gesagt hätte hier im Keller wäre alles voll Zwingern wo wir dann die Hunde immer reinstecken - hm. Das ist schlechte Reklame für eine zwingerfreie Hundepension!
Und gestern stand, mitten im grössten Trubel der Sommerferien und an einem Tag mit NUR Dauerregen auf einmal ein Amtsveterinär unangemeldet vor der Tür von meiner komplett ausgebuchten Hundepension - hiiiiilfe!
Unangemeldete Kontrolle - meistens bedeutet das, dass jemand dort gemeldet hat, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zu geht. Meine anfängliche Nervosität schlug aber schnell um in eine sehr heitere Stimmung die wohl auch eine Weile anhalten wird. Denn ich durfte nichts als lobende Worte in Empfang nehmen!
Vom System zur Registrierung der Hunde und deren Daten und Besonderheiten, über die Tageslisten, die Medikamentengaben und Lagerung der Medikamente bis zu den Haltungsbedingungen der Hunde - alles war mehr als prima in Ordnung. Natürlich bat ich den Amtsveterinär auch das Souterrain zu begehen, wegen der Zwinger :-). Dort befinden sich Räume in denen die Hunde trocknen können bevor sie nach oben in die Wohnung kommen und die wir ab und zu auch benutzen für "Notfälle" wie zB unverträgliche Hunde, oder sehr grosse Rüden die hier markieren und für die eine Box Quälerei wäre, oder wie bei der letzten Hitzewelle Hunde mit sehr dickem Fell, denn im Souterrain ist es immer kühl. Ausserdem haben wir im Souterrain den Hunde-Duschbereich (unentbehrlich bei schlechtem Wetter), einen Wäscheraum für Schmutzwäsche und einen Wäscheraum für saubere Wäsche, den Heizungskeller und einen Abstellraum. Auch hiermit war der Amtsveterinär sehr zufrieden und meinte sogar, die Räumlichkeiten wären prima geeignet für die Unterbringung von Hunden wenn ich das wollte.
Das ist schön, wenn von offizieller Seite so viele Komplimente kommen!!!
Ein ganz grosses Dankeschön an Birgit, Barbara, Bärbel, Rainer, Regina und Bernd B., Regina E., Helga, Benjamin, Jürgen, Loek, Tom und langer Jan - ohne Euch wär das Leben doof, Hondenhut verdreckt, blumenlos und mit Unkraut überwuchert, der Geräteschuppen ein Chaos, meine Buchführung ein noch grösseres Chaos, wäre ich verhungert und würde das alles auch unsere Schnuppernasengäste negativ beeinflussen. Die Komplimente vom Veterinäramt gebe ich hierbei gerne an Euch weiter, denn ohne Euch hätte ich sie nicht bekommen!!!!
Und gestern stand, mitten im grössten Trubel der Sommerferien und an einem Tag mit NUR Dauerregen auf einmal ein Amtsveterinär unangemeldet vor der Tür von meiner komplett ausgebuchten Hundepension - hiiiiilfe!
Unangemeldete Kontrolle - meistens bedeutet das, dass jemand dort gemeldet hat, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zu geht. Meine anfängliche Nervosität schlug aber schnell um in eine sehr heitere Stimmung die wohl auch eine Weile anhalten wird. Denn ich durfte nichts als lobende Worte in Empfang nehmen!
Vom System zur Registrierung der Hunde und deren Daten und Besonderheiten, über die Tageslisten, die Medikamentengaben und Lagerung der Medikamente bis zu den Haltungsbedingungen der Hunde - alles war mehr als prima in Ordnung. Natürlich bat ich den Amtsveterinär auch das Souterrain zu begehen, wegen der Zwinger :-). Dort befinden sich Räume in denen die Hunde trocknen können bevor sie nach oben in die Wohnung kommen und die wir ab und zu auch benutzen für "Notfälle" wie zB unverträgliche Hunde, oder sehr grosse Rüden die hier markieren und für die eine Box Quälerei wäre, oder wie bei der letzten Hitzewelle Hunde mit sehr dickem Fell, denn im Souterrain ist es immer kühl. Ausserdem haben wir im Souterrain den Hunde-Duschbereich (unentbehrlich bei schlechtem Wetter), einen Wäscheraum für Schmutzwäsche und einen Wäscheraum für saubere Wäsche, den Heizungskeller und einen Abstellraum. Auch hiermit war der Amtsveterinär sehr zufrieden und meinte sogar, die Räumlichkeiten wären prima geeignet für die Unterbringung von Hunden wenn ich das wollte.
Das ist schön, wenn von offizieller Seite so viele Komplimente kommen!!!
Ein ganz grosses Dankeschön an Birgit, Barbara, Bärbel, Rainer, Regina und Bernd B., Regina E., Helga, Benjamin, Jürgen, Loek, Tom und langer Jan - ohne Euch wär das Leben doof, Hondenhut verdreckt, blumenlos und mit Unkraut überwuchert, der Geräteschuppen ein Chaos, meine Buchführung ein noch grösseres Chaos, wäre ich verhungert und würde das alles auch unsere Schnuppernasengäste negativ beeinflussen. Die Komplimente vom Veterinäramt gebe ich hierbei gerne an Euch weiter, denn ohne Euch hätte ich sie nicht bekommen!!!!
donderdag 29 april 2010
woensdag 28 april 2010
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